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    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

    § 1 Geltungsbereich

    (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen KI-Schulungen.net (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Teilnehmer" oder "Auftraggeber") über die Durchführung von Schulungen, Seminaren, Workshops und sonstigen Bildungsleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz.

    (2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

    (3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.

    § 2 Vertragsschluss

    (1) Die Darstellung der Schulungen auf unserer Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

    (2) Durch die Anmeldung zu einer Schulung gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Schulungsvertrages ab. Die Anmeldung kann über unser Online-Formular, per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

    (3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Anmeldung durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder die Leistung erbringt.

    (4) Bei Inhouse-Schulungen erfolgt der Vertragsschluss durch Unterzeichnung eines individuellen Angebots oder durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters.

    § 3 Leistungsumfang

    (1) Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot sowie der Auftragsbestätigung.

    (2) Die Schulungen werden von qualifizierten Trainern durchgeführt. Der Anbieter behält sich vor, den angekündigten Trainer bei Verhinderung durch einen gleichwertigen Trainer zu ersetzen.

    (3) Bei Online-Schulungen ist der Teilnehmer selbst für die technischen Voraussetzungen (stabile Internetverbindung, geeignete Hardware, aktuelle Browserversion) verantwortlich.

    (4) Schulungsunterlagen werden, sofern vereinbart, in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Diese sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht vervielfältigt oder an Dritte weitergegeben werden.

    § 4 Preise und Zahlungsbedingungen

    (1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

    (2) Die Zahlung erfolgt per Rechnung mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen nach Rechnungserhalt, sofern nicht anders vereinbart.

    (3) Bei Inhouse-Schulungen können gesonderte Zahlungsmodalitäten vereinbart werden (z.B. Anzahlung bei Buchung, Restzahlung nach Durchführung).

    (4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

    § 5 Stornierung und Umbuchung

    (1) Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Es gelten folgende Stornierungsgebühren:

    • Bis 30 Tage vor Schulungsbeginn: kostenfrei
    • Bis 14 Tage vor Schulungsbeginn: 50% der Schulungsgebühr
    • Weniger als 14 Tage vor Schulungsbeginn: 100% der Schulungsgebühr

    (2) Bei Nichtteilnahme ohne vorherige Stornierung wird die volle Schulungsgebühr berechnet.

    (3) Die kostenfreie Entsendung eines Ersatzteilnehmers ist jederzeit möglich, sofern dieser die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.

    (4) Eine kostenfreie Umbuchung auf einen anderen Termin ist bis 14 Tage vor dem ursprünglichen Termin einmalig möglich.

    § 6 Absage durch den Anbieter

    (1) Der Anbieter behält sich vor, eine Schulung aus wichtigem Grund (z.B. Erkrankung des Trainers, zu geringe Teilnehmerzahl, höhere Gewalt) abzusagen.

    (2) Im Falle einer Absage durch den Anbieter werden bereits gezahlte Gebühren vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers, insbesondere auf Erstattung von Reise- oder Übernachtungskosten, sind ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter hat die Absage vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.

    (3) Der Anbieter wird den Teilnehmer so früh wie möglich über eine Absage informieren und nach Möglichkeit einen Ersatztermin anbieten.

    § 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte

    (1) Alle Schulungsunterlagen, Präsentationen, Übungsmaterialien und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt beim Anbieter.

    (2) Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die bereitgestellten Materialien ausschließlich für den persönlichen Gebrauch im Rahmen der gebuchten Schulung.

    (3) Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Nutzung der Materialien über den persönlichen Gebrauch hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

    (4) Das Aufzeichnen von Schulungen (Audio, Video, Screenshot) ist ohne ausdrückliche Genehmigung des Anbieters nicht gestattet.

    § 8 Haftung

    (1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

    (2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

    (3) Die Schulungsinhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen vermittelt. Eine Garantie für bestimmte Lernerfolge oder wirtschaftliche Ergebnisse beim Teilnehmer wird nicht übernommen.

    (4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

    § 9 Datenschutz

    Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.

    § 10 Vertraulichkeit

    (1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten Kenntnisse von vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnissen der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt vertraulich zu behandeln.

    (2) Dies gilt insbesondere für bei Inhouse-Schulungen gewonnene Einblicke in unternehmensinterne Prozesse und Daten des Auftraggebers.

    § 11 Schlussbestimmungen

    (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

    (2) Erfüllungsort für alle Leistungen ist der Sitz des Anbieters.

    (3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters.

    (4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

    (5) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

    Stand: Dezember 2024